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APEXTRACE · DEVLOG

So funktioniert GT7-Telemetrie auf PS5: Einblick in ApexTrace

Wie ApexTrace Gran-Turismo-7-Telemetrie von der PS5 empfängt, Runden speichert und Geschwindigkeit, Gas und Bremse als Diagramme darstellt.

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  1. PS5 · GT7
  2. Pakete empfangen
  3. Werte dekodieren
  4. Runden speichern
  5. Diagramme

Die Telemetrie von Gran Turismo 7 besteht aus Zahlen zum Fahrzeug und zur Fahrt, die eine Anwendung über das lokale Netzwerk von der PS5 empfangen kann. ApexTrace verarbeitet diese Daten, speichert Runden und erstellt Diagramme zur Analyse am Windows-PC.

Eine Rundenzeit zeigt das Ergebnis, aber nicht den Ablauf. Um Bremsen, Kurvengeschwindigkeit und Gasgeben zu untersuchen, müssen einzelne Netzwerknachrichten zu einer auswertbaren Aufzeichnung werden.

Was Gran Turismo 7 sendet

Die PS5 überträgt Telemetrie in kleinen UDP-Paketen. Diese enthalten Geschwindigkeit, Motordrehzahl, Pedalstellungen, Gang, Fahrzeugkoordinaten und weitere Parameter. Welche Felder verfügbar sind, hängt vom Paketformat ab.

Die Diagramme beruhen auf diesen Zahlen. Dafür muss ApexTrace weder Instrumente aus einem Bild erkennen noch ein Rennvideo analysieren.

Vom Paket zum lesbaren Wert

Ein Paket ist keine Tabelle mit beschrifteten Spalten. Der Decoder entschlüsselt unterstützte Pakete, prüft ihre Struktur und liest die passenden Felder aus.

Anschließend werden die Werte umgerechnet, etwa Pedalstellungen in Prozent und Geschwindigkeit in Kilometer pro Stunde. Plausibilitätsprüfungen helfen, unbrauchbare Werte auszusortieren.

Spieldaten und berechnete Größen

Manche Werte stammen direkt aus GT7. Andere berechnet ApexTrace daraus: Eine Folge von Koordinaten erlaubt es, die gefahrene Linie nachzuzeichnen und die zurückgelegte Strecke zu schätzen.

Diese Unterscheidung ist wichtig. Die Linie zeigt die Fahrzeugbewegung, beschreibt aber nicht automatisch Asphaltgrenzen oder Randsteine. Berechnete Größen müssen im Zusammenhang mit ihren Ausgangsdaten gelesen werden.

Wie das Rundenarchiv entsteht

Ein Paket beschreibt einen Moment. ApexTrace ordnet aufeinanderfolgende Zustände einer Runde und Session zu, aktualisiert Live-Anzeigen und speichert Aufzeichnungen lokal.

Dafür wird SQLite verwendet, eine Datenbank auf dem Computer ohne separaten Server. Gespeicherte Sessions lassen sich später auch ohne PS5 und laufendes Rennen ansehen.

Warum Runden nach Distanz verglichen werden

Zwei Runden können dieselbe Kurve zu unterschiedlichen Zeiten nach dem Start erreichen. Ein reiner Zeitvergleich kann deshalb verschiedene Streckenabschnitte gegenüberstellen.

ApexTrace richtet den A/B-Vergleich am Distanzfortschritt aus. Geschwindigkeit, Bremse und Gas lassen sich an entsprechenden Abschnitten untersuchen; die Delta-Kurve zeigt die Veränderung des Zeitunterschieds. Beide Runden werden ausgewählt, keine muss die schnellste sein.

Hinter dem ApexTrace-Fenster

Die Desktop-Hülle nutzt Tauri und startet einen lokalen Telemetriedienst in Python. Die Oberfläche zeigt dessen aufbereitete Daten.

So bleiben Paketempfang, Speicherung und Diagrammdarstellung getrennte Aufgaben. Die fertige Windows-Anwendung startet ihre Komponenten selbst; eine zusätzliche Python-Installation ist nicht nötig.

Vom Diagramm zur Beobachtung

Aus „die Kurve fühlte sich anders an“ wird eine konkrete Beobachtung: ein anderer Bremspunkt, eine andere Geschwindigkeit oder ein anderer Zeitpunkt zum Gasgeben.

Ein Diagramm beweist die Ursache nicht automatisch. Fahrzeug, Reifen, Bedingungen und Fahrereingaben spielen mit. Ein Unterschied ist eine Hypothese für den nächsten Versuch, kein Versprechen einer schnelleren Runde.

ApexTrace — GT7-Telemetrie für Windows — Die offizielle App-Website von Farodin Projects: Funktionen, Download und Einrichtung.

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